1914-1918 – Die Entwicklung der Dinge

30.1.1917

/ / An der Somme 30.6.16-3.3.17

Es bereiten sich anscheinend große Dinge vor.

Es ist schauderhaft kalt. Das spürt man ganz besonders, wenn man im offenen Kastenwagen zur Front fährt. Ich habe unter diesen Umständen den gestrigen dreistündigen Weg zur Beobachtung lieber zu Fuß zurückgelegt.

An der Front ist’s seltsam ruhig. Oft fällt stundenlang von beiden Seiten kaum ein Schuss. Und doch bereiten sich hinter dieser Ruhe große Dinge vor. Darauf deutet nicht zuletzt die Einstellung sämtlicher Urlauberzüge bis Mitte nächsten Monats hin.

Der nächste Tagebucheintrag folgt am 6.2.

  1. Mich würde mal interessieren, wie die Verpflegung so aussah bzw. sich änderte, denn war dies nicht der Hungerwinter mit so vielen Hungertoten?

    Das Essen kam immer mal wieder vor, besonders zu Anfang.

    Ernst Pauleit marschiert stramm auf den 1.000 Kriegstag zu, denn 3 Jahre und 1096 Tage sind es am 1.8., also Ende April.

    1000 Nächte im Biwak, Graben, Quartier, Etappe.

    Und bisher das Glück Gas und Verwundungen entkommen zu sein.

    7 Tage Ruhe im Tagebuch.
    Warum?
    Weil die nächste Offensive lief, zu viel zu tun war oder die Monotonie und Winterschwere Opfer forderte?

    Wir werden sehen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.